Taichi im Park

TaiChi von Christian Spruner von Mertz aus Hamburg

Tai Chi im Park

Pünktlich zur wärmeren Jahreszeit starten die „Taichi im Park“ Kurse. Die wecken garantiert neue Lebengeister und sorgen für den nötigen Ausgleich in der Natur. Ab Ende April ist es soweit: Dann heißt es sowohl im Stadtpark als auch im Wohlerspark und im August-Lütgens-Park. „Mit Taiji in den Tag“ und „mit Taichi den Tag ausklingen lassen!“ Unter freiem Himmel werden Anfängern und Fortgeschrittenen die Grundkenntnisse und Prinzipien der asiatischen Bewegungskunst vermittelt. Wer gerne draußen an der frischen Luft Taichi-quan ausüben möchte, findet hier Gleichgesinnte. Das Üben in der freien Natur macht diese Kunst zu einem besonderen Erlebnis und verstärkt seine vitalisierende Wirkung. Ideal um neue Energien zu tanken und sich dabei von der Hektik des Alltags zu erholen. Bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit finden die Kurse in angenehmen Räumlichkeiten in einer entspannten Atmosphäre statt.



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Taichi

Das Tachi (Aussprache:"Tatschi") ist ein langes japanisches Schwert mit säbelahnlicher Klinge. Es ist stärker gebogen und für gewöhnlich etwas länger als das bekanntere Katana (meist betrug die Klingenlänge über 2,5 Shaku, also mehr als 75 cm; auch die Tsuka, der Schwertgriff, war oft länger und wies eine stärkere Biegung auf). Das Tachi wurde nicht wie ein Katana mit nach oben weisender Schneide unter den Obi (Stoffgürtel) geschoben, sondern an der Hüfte in einem Wehrgehänge getragen, wobei die Schneide nach unten zeigte.

Diese Waffe war nicht nur das frühe Vorgängermodell des Katanas, sondern fand auch später neben dem Katana weiterhin Verwendung. In erster Linie war das Tachi die bevorzugte Hiebwaffe der Kavallerie, aufgrund seiner höheren Reichweite. Die Samurai trugen das Katana als Bestandteil der Zivilkleidung, das Tachi hingegen wenn sie in voller Rüstung auftraten. Als Zweitwaffe wurde zum Tachi meist ein Tanto oder Aikuchi (ein Kampfmesser) getragen, anstelle des zum Katana gehörigen, Wakizashi genannten Kurzschwerts. Außerdem fand das meist aufwendig verzierte Tachi seinen Platz als zeremonielle Prunkwaffe an der Seite von Shogunen (Fürsten) und Beamten des kaiserlichen Hofes.

Spätere Modelle des Tachi glichen in Form und Länge dem Katana und unterschieden sich von diesem oft nur durch die meist prunkvoller verarbeitete Saya (Schwertscheide) und die abweichende Tragweise. Varianten des Tachi sind das kürzere, einem Wakizashi ähnelnde Kodachi und das übermäßig lange, meist als Zeremonieschwert genutzte Odachi. Das längste heute noch existierende Odachi stammt wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert und hat eine Gesamtlänge von 3,7 Metern (2,2 Meter Klingenlänge).

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